Akteure

D-EITI-Sonderbeauftragter: Oliver Wittke  

Oliver Wittke ist Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Die Bundesregierung ernannte ihn im April 2018 zum D-EITI-Sonderbeauftragten. Er leitet die Umsetzung der D-EITI, der Standard legt hierfür seine Aufgaben und Kompetenzen fest:

„Die ernannte Person muss das Vertrauen aller Stakeholder genießen, die Autorität und Freiheit besitzen, EITI-Maßnahmen unter Einbeziehung der zuständigen Ministerien und Behörden zu koordinieren, und in der Lage sein, Ressourcen für die Umsetzung der EITI zu mobilisieren.“

Multi-Stakeholder-Gruppe

In der Multi-Stakeholder-Gruppe (MSG) sind Akteure aus Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vertreten. Sie werden von der Bundesregierung für einen Zeitraum von drei bis vier Jahren berufen. Aufgabe der MSG ist die Steuerung und Kontrolle der Umsetzung von D-EITI. Dazu gehören unter anderem die Abnahme von Arbeitsplänen und Fortschrittsberichten.

Geschäftsordnung der MSG (PDF)
Protokolle und Sitzungsunterlagen der MSG

Vertreter/innen der Regierung

  • Dr. Winfried Horstmann Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Stellvertreterin: Andrea Jünemann, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
  • Torsten Arnswald Bundesfinanzministerium (Stellvertreter: Dr. Christian Schleithoff, Bundesfinanzministerium)
  • Friedrich Wilhelm Wagner Bezirksregierung Arnsberg, NRW (Stellvertreter: Dr. Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsidenten, Brandenburg)
  • Norbert Conrad Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (Stellvertreter: Thomas Bode, Thüringisches Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz)
  • Torsten Falk Hessisches Ministerium für Finanzen (Stellvertreterin: Petra Jost, Niedersächsisches Ministerium für Finanzen)

Koordinatorin

  • Andrea Jünemann Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Vertreter/innen der Wirtschaft

  • Matthias Wachter Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (Stellvertreter: Hauke Dierks, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.)
  • Britta Sadoun K+S Aktiengesellschaft (Stellvertreter: Hans-Jürgen Müller, K+S Aktiengesellschaft)
  • Dr. Martin Wedig Vereinigung Rohstoffe und Bergbau e.V. (Stellvertreter: Kay Stelter, Deutscher Braunkohlen-Industrie-Verein e.V.)
  • Michael Basten Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V. (Stellvertreter: Christian Haeser, Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V.)
  • Ludger Radermacher Wintershall Holding GmbH (Stellvertreter: Dr. Peter Westhof, Wintershall Holding GmbH)

Koordinator

  • Henry von Klencke Bundesverband der Deutschen Industrie

Vertreter/innen der Zivilgesellschaft

  • Prof. Dr. Edda Müller Transparency International Deutschland e.V. (Stellvertreter: Thomas Kastning, Transparency International Deutschland e.V.)
  • Dr. Ralf Bartels Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (Stellvertreter: Malte Lückert, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie)
  • Jürgen Maier Forum Umwelt und Entwicklung (Stellvertreterin: Josephine Koch, Forum Umwelt und Entwicklung)
  • Daniel Dietrich Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. (Stellvertreter: Walter Palmetshofer, Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.)
  • Swantje Fiedler Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V (Stellvertreter: Florian Zerzawy, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS))

Koordinator

  • Florian Zerzawy Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft

Finanzielle Unterstützung der Zivilgesellschaft

Die Umsetzung von EITI in Deutschland fußt auf der gleichberechtigten Beteiligung und Mitarbeit aller Organisationen, die in der MSG vertreten sind. Um die dafür notwendigen Strukturen aufbauen und Aktivitäten durchführen zu können, unterstützte die Bundesregierung die Zivilgesellschaft 2015 mit 146.000 Euro, 2016 mit 120.000 Euro, 2017 mit 90.000 Euro und 2018 mit 100.000 Euro. Die finanzielle Unterstützung dient den Organisationen dazu, ihre Stakeholder über EITI zu informieren und fachliche Expertise zum Thema Rohstoffpolitik aufzubauen.

Bezuschusst wurden: Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V., Forum Umwelt und Entwicklung, Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. und Transparency International Deutschland e.V.